Wenn Milan (25) aus Zwolle mit seinen Eltern über Arbeit und Geld spricht, endet das Gespräch regelmäßig in einer Diskussion. Seinen Eltern zufolge arbeitet seine Generation zu wenig und erwartet zu viel. Milan sieht das ganz anders.
“Meine Eltern sagen, dass wir faul sind,” erzählt er. “Aber ihre Generation hatte es einfach viel leichter.”
Eine andere Startposition
Milan arbeitet Teilzeit in der Gastronomie und wohnt noch zu Hause. Nicht, weil er das will, sagt er, sondern weil eine eigene Wohnung für ihn derzeit unerreichbar ist.
“Wenn ich mir ansehe, was meine Eltern in meinem Alter hatten, ist der Unterschied enorm. Sie konnten mit einem Einkommen ein Haus kaufen.”
Seiner Ansicht nach hat sich die Situation für viele Jugendliche komplett verändert.
“Die Mieten sind extrem hoch, Häuser sind kaum bezahlbar und alles wird teurer. Da ist es leicht zu sagen, dass Jugendliche härter arbeiten sollen, aber das löst das Problem nicht.”

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