Anne (26): “Verdient ein Mann nicht mindestens 100.000 Euro im Jahr, hat er bei mir keine Chance”

Kein Retterkomplex

Anne lehnt die Rolle der verständnisvollen Partnerin ab, die alles einfach akzeptiert. “Ich werde keinen Mann motivieren, ziehen oder darauf hoffen, dass er irgendwann mehr verdient.”

Sie sieht es bei Freundinnen schiefgehen. “Die fangen mit Liebe an und enden mit Stress. Dann arbeiten sie mehr Stunden, zahlen mehr und machen zusätzlich auch noch das Meiste zu Hause.”

Dieses Szenario will sie um jeden Preis vermeiden.

Wütende Reaktionen lassen sie kalt

Online bekommt Anne viel Kritik. Sie sei verwöhnt. Kalt. Materialistisch. “Prima. Das sind oft Männer, die diese 100.000 nicht erreichen.”

Sie dreht es um. “Warum ist es normal, dass ein Mann Ansprüche an das Aussehen stellt, aber nicht, dass ich Ansprüche an Sicherheit stelle?”

Laut Anne geht es einfach um Ehrlichkeit. “Ich tue niemandem weh. Ich sage nur, wofür ich mich entscheide.”

Lieber allein als enttäuscht

Ob sie Angst hat, am Ende allein zu sein? Anne schüttelt den Kopf. “Nein. Ich bin lieber allein als mit jemandem, der mich später nach unten zieht.”

Sie schließt resolut ab. “Eine Beziehung ist eine Partnerschaft. Und für mich gehört finanzielle Gleichwertigkeit dazu. Wenn du das nicht erreichst, bist du sicher für jemand anderen nett. Aber nicht für mich.”