Bob (21): „Ich arbeite jetzt 40 Stunden pro Woche, das halte ich keine 50 Jahre mehr durch.“

Laut Bob teilen viele Gleichaltrige dieses Gefühl. „Wir sind mit der Vorstellung aufgewachsen, dass alles möglich ist. Und dann landet man plötzlich in einem starren System, in dem sich kaum etwas verschieben lässt.“

Er ist nicht grundsätzlich gegen Arbeit, betont er. „Aber vierzig Stunden pro Woche bis zur Rente? Das fühlt sich für mich nicht realistisch an.“

Bob sucht noch nach Antworten. Vielleicht weniger Stunden. Vielleicht eine andere Form des Arbeitens. „Ich will nicht jetzt schon die Tage bis zur Rente zählen“, sagt er. „Ich will ein Leben, das ich durchhalten kann.“

Und vielleicht, sagt er, ist dieser Gedanke gar nicht so abwegig. „Vielleicht ist das System einfach nicht mehr auf unsere heutige Lebensweise ausgelegt.“