Was Behörden und Experten jetzt raten

Noch gibt es weder Impfung noch gezielte Therapie – Prävention ist alles. Das Gesundheitsministerium empfiehlt, jeglichen Kontakt zu toten Kleinsäugern zu vermeiden, Schuppen und Scheunen nur mit FFP2-Maske und Handschuhen zu reinigen und bei grippeähnlichen Symptomen nach Mäusekontakt sofort ärztliche Hilfe aufzusuchen.
Gleichzeitig sollen neurologische Kliniken in Bayern ihre Meldeketten straffen, Hausärzte sensibilisieren und Blutproben verdächtiger Patienten direkt an Referenzlabore schicken. Die wichtigste Botschaft aber kommt erst jetzt ans Licht: In der Mehrheit der Fälle steckt die Gefahr nicht im Nachbarn, sondern in einer unscheinbaren Maus – und das macht das Virus so schwer greifbar. Wer das unterschätzt, riskiert, dass die Stille schon bald ein weiteres Bett füllt.