Ältere Beschäftigte sollen länger arbeiten können

Neben ihrer Kritik an Frühverrentung spricht sich Katherina Reiche auch dafür aus, älteren Arbeitnehmern längere Beschäftigungsmöglichkeiten anzubieten.
Unternehmen müssten aus ihrer Sicht die Möglichkeit erhalten, Menschen über das bisherige Rentenalter hinaus weiterzubeschäftigen – sofern diese dazu bereit und gesundheitlich in der Lage seien.
Als ersten Ansatz nennt Reiche dabei die sogenannte Aktivrente. Dieses Modell soll Anreize schaffen, freiwillig länger im Berufsleben zu bleiben.
Die Diskussion darüber dürfte viele Menschen unmittelbar betreffen. Denn angesichts der alternden Gesellschaft wächst der Druck auf Politik und Wirtschaft, neue Lösungen für den Arbeitsmarkt und das Rentensystem zu finden.
Auch bei den Unternehmenssteuern macht Reiche Druck

Doch nicht nur beim Thema Rente fordert die CDU-Politikerin schnelle Veränderungen. Angesichts der schwachen Konjunktur drängt Reiche außerdem auf eine frühere Steuerreform für Unternehmen.
Aktuell ist geplant, die Körperschaftsteuer ab 2028 schrittweise zu senken. Das reicht der Ministerin offenbar nicht aus.
Deshalb fordert sie deutlich: „Die Reform muss früher greifen.“
Mit dieser Aussage erhöht Reiche zusätzlich den Druck auf die Bundesregierung. Ziel sei es offenbar, den Wirtschaftsstandort Deutschland schneller wettbewerbsfähiger zu machen und Unternehmen stärker zu entlasten.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten dürfte diese Forderung viele Diskussionen innerhalb der Koalition auslösen.
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