Ibrahim will zurück nach Marokko: „Deutschland hat mich enttäuscht – es war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe“

Eine Kindheit voller Entbehrungen

„Unsere Familie kommt aus Fès. Ich habe drei Schwestern und fünf Brüder. Zuhause hatten wir es nie leicht, und mein Vater arbeitete hart, um uns alle zu versorgen“, erzählt Ibrahim.

„In Marokko gibt es nicht viele Chancen, die Löhne sind niedrig. So sehr ich meinen Vater auch liebe – ich wollte meinen Kindern eines Tages ein besseres Leben ermöglichen“, fügt er hinzu.

Deutschland als Traumziel

Angezogen wurde Ibrahim von Fotos und Geschichten, die er im Internet sah. Über eine Facebook-Gruppe kam er mit Menschen in Kontakt, die bereits von Marokko nach Deutschland gezogen waren.

„Sie erzählten mir, dass es hier wunderbar sei, dass der Staat dir überall hilft – mit Einkommen, Wohnung und allem drum und dran“, sagt Ibrahim. Diese Erzählungen überzeugten ihn, den Schritt zu wagen, auch wenn seine Familie skeptisch war.

„Ich habe nicht lange nachgedacht. Man sagte mir, dass mir die Behörden ohnehin helfen würden. Also fasste ich schnell den Entschluss, aufzubrechen“, erklärt er.

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