Ibrahim will zurück nach Marokko: „Deutschland hat mich enttäuscht – es war nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe“

Ernüchterung und Perspektivlosigkeit

Was er sich erhofft hatte, trat nicht ein: sofort arbeiten, viel Geld verdienen und seine Familie unterstützen. Zwei Jahre später hat er noch immer keine Aufenthaltserlaubnis erhalten. „Was habe ich falsch gemacht?“, fragt er sich.

Dabei sei er bereit zu arbeiten und der Gesellschaft etwas zurückzugeben. „Ich bin ein guter Junge, ich mache keine Probleme“, betont Ibrahim.

Oft schläft er bei Freunden, die er inzwischen kennengelernt hat, doch manchmal musste er auch im Park übernachten.

Der Wunsch nach Rückkehr

Seine Situation ist alles andere als angenehm. Inzwischen sehnt er sich nach seiner Heimat zurück – nach Marokko, wo er zumindest noch Hoffnung für die Zukunft spürte.

„In Deutschland macht es mir keinen Spaß mehr. Ich kam hierher, um reich zu werden, und habe keinen Cent in der Tasche. Ich kann es kaum erwarten, endlich zurückzugehen“, sagt Ibrahim resigniert.

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