Gesundheit trotz riskanter Gewohnheiten

Neben dem Alkoholkonsum sprach Nino de Angelo auch darüber, dass er weiterhin raucht. Nach eigenen Angaben greift er täglich zu zehn bis fünfzehn Zigaretten – und das trotz seiner COPD-Erkrankung, die ihn bereits seit 2016 begleitet.
Er selbst beschreibt seinen Zustand auf der Bühne jedoch überraschend gelassen. Dort spüre er nach eigener Aussage kaum Einschränkungen, weil das Adrenalin vieles überlagere. Zudem habe er von einem Lungenfacharzt zuletzt eine positive Rückmeldung erhalten: Sein Zustand habe sich seit der Diagnose nicht verschlechtert, er befinde sich weiterhin in Stadium I.
Was bedeutet das alles für sein aktuelles Leben? Genau dort wird die Geschichte besonders spannend.
Zwischen Selbstironie und Selbstkontrolle

Auffällig ist, dass Nino de Angelo seinen erneuten Alkoholkonsum nicht als völligen Kontrollverlust beschreibt, sondern eher als etwas, das er bewusst begrenzen wolle. Gerade diese Mischung aus Offenheit, Ironie und dem Versuch, Maß zu halten, macht seine Aussagen so bemerkenswert.
Dabei entsteht das Bild eines Mannes, der seine Dämonen kennt, sie nicht versteckt – sie aber offenbar auch nicht endgültig besiegt hat. Statt großer Durchhalteparolen setzt er auf schonungslose Ehrlichkeit. Das macht seine Worte zwar nahbar, lässt aber zugleich viele Fragen offen.
Und genau diese offene Frage führt direkt zum entscheidenden Punkt dieses Themas.
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