Der Druck von Straße und Parteibasis wächst

Am Wochenende schlug eine repräsentative Umfrage ein wie ein Blitz: 71 Prozent lehnen jede Diätenerhöhung in diesem Jahr strikt ab, bei Unions-Wählerinnen lagen die Werte sogar noch höher. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erkannte früh das Potenzial – und forderte öffentlich den Verzicht. Eine rote Linie, der sich selbst Parteirebellen anschlossen.
Innerhalb der CDU/CSU tobte derweil ein interner Machtkampf. „Wir können den Leuten nicht erklären, warum wir uns mehr gönnen, wenn wir gleichzeitig Subventionen streichen“, soll Jens Spahn in der Fraktionssitzung gewarnt haben. Die Parteiführung blieb jedoch bis zuletzt vage, um einen Gesichtsverlust zu vermeiden.
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