Meteorologen staunen

Die Fachleute erklären das Phänomen mit einem kräftigen Höhentief, das sich aus dem Nordatlantik einschob und kalte Luftmassen bis weit nach Mitteleuropa drückte. „Ein klassischer April-April“, unkte ein DWD-Sprecher, „nur eben knapp vier Wochen verspätet.“ Noch gestern lagen die Höchstwerte mancherorts bei 22 Grad, heute kletterte das Thermometer kaum über sieben.
Besonders spannend: Erste Radardaten ließen schon in der Nacht ahnen, dass oberhalb von 600 Metern Schnee fallen könnte – doch die Intensität überraschte selbst die Computer-Modelle. Die Flocken ballten sich zu dichten Schauern zusammen, während in tieferen Lagen nur kalter Regen prasselte.
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