Folgen für Verkehr und Natur

Im Berufsverkehr kam es prompt zu Behinderungen: Lkw mussten an Rampen anhalten, weil Sommerreifen auf matschigem Schnee den Grip verloren. Räumfahrzeuge wurden kurzfristig aus der Sommerpause geholt, um rutschige Bundesstraßen zu streuen. Pendler brauchten bis zu 40 Prozent länger als üblich, meldeten Verkehrsleitstellen.
Auch die Natur reagierte empfindlich: Obstbauern bangten um zarte Blüten, die bereits kräftig austrieben. Wenige Grade Frost können in dieser Phase Ertragseinbußen verursachen. Gleichzeitig stöhnten viele Allergiker auf – der kurzfristige Kälteeinbruch dämpfte zwar die Pollenbelastung, ließ dafür aber Heizungsluft und trockene Schleimhäute zurück.
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