Mordfall Fabian: Staatsanwaltschaft leitet Verfahren gegen Vater ein – der Grund schockiert

Noch ist es nur ein weiterer Verhandlungstag in einem Fall, der viele Menschen erschüttert. Doch im Gerichtssaal von Rostock verdichten sich die Momente, in denen nicht nur alte Aussagen, sondern auch familiäre Bindungen neu bewertet werden. Gerade das macht die jüngste Entwicklung im Mordprozess um den kleinen Fabian so brisant.

Unerwartete Wendung im Gerichtssaal

Polizei
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Im Mordfall Fabian sorgt eine überraschende Entwicklung für Aufsehen. Ausgerechnet am vierten Verhandlungstag wurde bekannt, dass nun auch gegen Fabians Vater ermittelt wird. Wie die „Bild“-Zeitung und der „Stern“ übereinstimmend berichten, hat die Staatsanwaltschaft ein eigenes Verfahren gegen Matthias R. eingeleitet – wegen des Verdachts auf Falschaussage.

Damit nimmt der ohnehin emotional aufgeladene Prozess plötzlich eine völlig neue Richtung. Bislang stand vor allem die Aufklärung der eigentlichen Tat im Mittelpunkt. Nun rückt jedoch auch das Verhalten eines engen Familienangehörigen zunehmend in den Fokus der Ermittler.

Besonders brisant: Die Vorwürfe beziehen sich auf die ausführliche Aussage des Vaters beim vergangenen Prozesstag. Dort soll Matthias R. nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft offenbar nicht die Wahrheit gesagt haben. Laut „Stern“ hätten die Ermittler den Eindruck gewonnen, dass es ihm nicht um eine neutrale Aufklärung des Falls gegangen sei.

Die Staatsanwaltschaft formulierte ihren Verdacht deutlich. Demnach sei der Vater „offenkundig nicht an einer objektiven Wahrheitsfindung interessiert gewesen“. Zudem habe er laut den Ermittlern „nachweislich falsche Angaben gemacht“. Welche Aussagen konkret gemeint sind, wurde zunächst allerdings nicht öffentlich bekannt.

 

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