Wo die Flocken wirklich landeten

Und nun zum heiß – pardon – kalt ersehntem Schlussakkord: Die spektakulärsten Bilder stammen vom Brocken im Harz. Dort meldeten Ranger am Vormittag eine geschlossene Schneedecke von zwei bis vier Zentimetern, in Staulagen gar noch mehr. Ab 600 Metern Höhe präsentierte sich das Mittelgebirge komplett in Weiß, während wenige Kilometer weiter unten frühlingsgrüne Wiesen leuchteten.
Doch auch der Bayerische Wald und die Alpen erwachten winterlich: In den höchsten Alpentälern stapelten sich laut DWD bis zu 20 Zentimeter Neuschnee – ein eindrucksvolles Fotomotiv für alle, die den Winter eigentlich schon abgehakt hatten. Ob das Spektakel anhält? Die Modelle deuten auf rasches Tauwetter, aber eines ist sicher: Dieser Mai wird in die Wetterannalen eingehen – als Monat, in dem der Frühling für einen Tag die Zähne des Winters spüren musste.