- Nasenspülungen verwenden
Salzwasserlösungen können helfen, die Nase von Schleim und Allergenen zu befreien. - Meerwasser-Nasensprays nutzen
Sie befeuchten die Schleimhäute und erleichtern das Atmen. - Raumluft verbessern
Ein Luftbefeuchter verhindert trockene Luft im Schlafzimmer. - Dampfinhalationen ausprobieren
Warmer Wasserdampf kann die Atemwege beruhigen. - Ausreichend trinken
Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht und unterstützt den natürlichen Schutz des Körpers.
Wer diese Gewohnheiten regelmäßig anwendet, stellt oft schnell fest, dass sowohl die Schlafqualität als auch das morgendliche Wohlbefinden deutlich besser werden.
Manche Menschen produzieren mehr Speichel als andere
Nicht jeder Mensch produziert dieselbe Menge an Speichel. Während einige nur wenig Speichel bilden, verfügen andere über eine deutlich aktivere Speichelproduktion. Das ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches.
Allerdings können bestimmte Faktoren die Produktion zusätzlich verstärken. Dazu gehören unter anderem:
- bestimmte Medikamente
- Magenprobleme
- ungesunde Ernährungsgewohnheiten
- spätes Essen am Abend
Vor allem einige Arzneimittel können den Speichelfluss beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Antidepressiva oder Medikamente gegen Allergien.
Ebenso kann gastroösophagealer Reflux eine Rolle spielen. Dabei gelangt Magensäure zurück in die Speiseröhre, was den Körper dazu veranlasen kann, mehr Speichel zu produzieren. Viele Betroffene bemerken diesen Zusammenhang zunächst gar nicht.
Die Ernährung beeinflusst den Schlaf stärker als gedacht
Auch Essgewohnheiten können einen Einfluss auf nächtliches Sabbern haben. Besonders schwere, fettige oder sehr späte Mahlzeiten belasten den Verdauungstrakt und fördern häufig Beschwerden während der Nacht.
Wer kurz vor dem Schlafengehen große Portionen isst, erhöht damit oft das Risiko für:
- Refluxbeschwerden
- unruhigen Schlaf
- Mundatmung
- verstärkten Speichelfluss
Leichte Abendmahlzeiten helfen dem Körper dagegen, sich nachts besser zu regenerieren.
Empfohlen werden vor allem leicht verdauliche Speisen wie:
- Gemüsegerichte
- Suppen
- Reis
- Salate
- kleine Eiweißportionen
Wann man aufmerksam werden sollte
In den meisten Fällen ist nächtliches Sabbern völlig harmlos. Dennoch gibt es Situationen, in denen man die Beschwerden nicht ignorieren sollte. Wenn zusätzliche Symptome auftreten, kann dies auf ernstere Schlafprobleme hinweisen.
Dazu zählen beispielsweise:
- starkes Schnarchen
- Atemaussetzer während des Schlafs
- häufiges nächtliches Aufwachen
- extreme Müdigkeit am Morgen
- Konzentrationsprobleme tagsüber
Diese Beschwerden können unter anderem mit Schlafapnoe zusammenhängen. Dabei kommt es während des Schlafs immer wieder zu kurzen Atemunterbrechungen. Viele Betroffene bemerken dies selbst gar nicht, fühlen sich jedoch tagsüber dauerhaft erschöpft.
Auch bestimmte neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen können in seltenen Fällen eine Rolle spielen. Deshalb sollte man bei anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen.
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